Wissenswertes
Hintergrundinformationen zu Wing Tsun | Escrima | WT ChiKung
Im Wing Tsun wird die Kraft des Gegners gegen ihn verwendet und die Wirkung der Techniken wurde im Laufe der Jahrhunderte maximiert. Der Stil zeichnet sich durch kurze und gerade Bewegungen aus. So wird z.B. ein gegnerischer Schlag in seiner Wirkung aufgenommen und zurückgeführt. Das ganze geschieht, mit einem geringen Anteil eigener Muskelkraft, aus einer Kombination von Schritttechniken, Wendungen und schnellen, peitschenartigen Gegenbewegungen.
Ein typisches Wing Tsun Element sind
Kettenfauststöße,
egal ob mit der Faust oder als Handflächenstöße ausgeführt. Zusammen mit der körperlichen Bewegung entfalten diese ihre gesamte
Kraft und sind äusserst effektiv. Im Wing Tsun versucht der Kämpfer möglichst früh Kontakt zum Angreifer aufzunehmen und mit
möglichst wenig optischem Kontakt zu arbeiten.
Chi Sao. Bei diesem "Fühltraining" lernt man auf Berührungen und
Impulse des Gegenüber zu reagieren. Ziel ist es, diese Übungen so zu intensivieren, das der Körper
automatisch reagiert und die entsprechenden Handlungen ausführt. Bevor es aber soweit ist, lernt der Schüler die Grundlagen des Wing Tsun. Diese
Formen sind feste Bewegungsabläufe, die in verschiedenen Stufen aufeinander aufbauen und schon einen großen Teil der
Techniken in sich bergen. Der Ablauf der Formen ist seit Jahrhunderten überliefert, wird aber von verschiedenen
Organisationen in verschiedenen Varianten unterrichtet.
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Es wird der Umgang mit verschiedenen Waffen erlernt, die in erster Linie den Stock- und Schwertkampf betreffen. Wer glaubt, das Escrima daraus besteht, einfach nur mit einem "Knüppel" draufdreschen zu können, der ist gerne zu einem Probetraining eingeladen und wird erkennen, das der Waffenkampf eine Facettenreiche Sportart ist. Die Kampfkraft wird mit einer Waffe um ein vielfaches erhöht und hat sich über viele Jahrhunderte zu dem entwickelt, was es jetzt ist.
Wie auch im Wing Tsun, gibt es im Escrima Formen, in denen bestimmte Bewegungsabläufe einstudiert werden. Diese spiegeln sich als Grundschläge- und Bewegungen im Kampf wieder. Beim erlernen dieser Abläufe wird dem Schüler sehr schnell klar, das der Umgang mit Hieb- und Stichwaffen ein komplexes Thema ist. Die jeweilige Waffe wird als Verlängerung des Körpers genutzt und kann so äußerst effektiv eingesetzt werden.
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Diese Symptome treten mittlerweile bei einem Großteil der Bevölkerung auf und zeigen sich z.B. durch Nacken- und Rückenschmerzen. Wirkt man dem nicht entgegen, sind die Folgen Schmerz- und Physiotherapien. Jeder kann aber selbst vorbeugend aktiv werden und seinen Körper "in Form" bringen.
ChiKung ist aktive Entspannung, der Kopf wird frei, verkrampfte Muskeln lösen sich und Stress wird abgebaut. In ruhiger Atmosphäre folgt man den Traditionen des Wing Tsun, aber völlig ohne den Aspekt der Kampfkunst. Schon nach kurzer Zeit spürt man eine Verbesserung seiner eigenen Beweglichkeit, der Körper wird lockerer, die Seele entspannt sich. Unabhängig von Alter und Geschlecht ist ChiKung eine Alternative zu anderen Sportarten und trainiert dabei den ganzen Körper und nicht nur einzelne Teile. Im Vordergrund steht bei allem der Gesundheitsaspekt.
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